Was ist eine Blockade?

In der Chiropraktik werden Blockaden auch als Subluxationen bezeichnet. Dies bedeutet, dass ein Gelenk in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist und zwar innerhalb seines natürlichen Bewegungsspielraums! Ein wirklich ausgerenktes Gelenk ist ein sehr dramatisches Geschehen und sollte umgehend schulmedizinisch versorgt werden! Oftmals treten diese Subluxationen in der Wirbelsäule auf. Ein Wirbel kann bis zu 12 Gelenke haben- die Möglichkeiten sind also vielfältig! Nerven, die das Rückenmark verlassen und unter anderem nachfolgende Organe und Muskeln versorgen, treten zwischen den Wirbeln aus. Liegt eine Blockade im Bereich der Wirbel vor, so kann der Nerv komprimiert und in seiner Funktion eingeschränkt werden. Das heißt, ein Informationsaustausch zwischen Gehirn und Organen bzw Muskeln kann nicht mehr in vollem Umfang stattfinden. Ein Teil der vielen Rezeptoren in den Gelenken kann nicht mehr in vollem Umfang arbeiten und Informationen weitergeben. Durch so eine regionale „Minderversorgung“ können Probleme und Erkrankungen entstehen, da auch die Organe und Muskeln Funktionseinschränkungen erleiden. Genauso werden andersherum weniger Informationen wieder zum Gehirn zurück übermittelt. Die Auswirkungen können weitreichend und vielfältig sein. Es müssen nicht immer Auffälligkeiten im Bewegungsapparat erkennbar sein. Scheinbar unabhängige Organerkrankungen können also genauso auf eine Blockade der Wirbelgelenke zurückzuführen sein und umgekehrt.

Auch Gleichgewichtsprobleme können Ausdruck einer chiropraktischen Läsion sein. In den Wirbelgelenken befinden sich zahllose Rezeptoren, die unter anderem auch für die Übermittlung der Lage im Raum zuständig sind. Treten Symptome auf, so zeigt uns das, dass der Körper in eine Imbalance gekommen ist und er es nicht mehr ganz selbstständig schafft dieses Ungleichgewicht wieder auszubalancieren.

Eine Blockade löst außerdem unweigerlich eine Art Kettenreaktion aus. Ähnlich wie in einem Uhrenwerk- hat sich ein kleines Zahnrad verklemmt und kann nicht mehr reibungslos arbeiten, so wird dies auch zu Unstimmigkeiten bei den restlichen Zahnrädern führen. Liegt also eine Blockade beispielsweise im Bereich der Wirbelsäule vor, so versucht der Körper dies an anderer Stelle auszugleichen, um trotzdem möglichst reibungslos funktionieren zu können. Es kommt in der Folge zu kompensatorischen oder durch Schonhaltung verursachten, sekundären Blockaden. Ein Teufelskreis!

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Tierärztliche Praxis für Chiropraktik, Johanna Krenitz

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